Wollen wir morgenmal wieder ganz spontan Weihnachten feiern? Oder passt euch ein anderes Wochenende im Mai besser? Natürlich würden Sie Ihre Liebsten bei einer solchen Frage berechtigterweise für verrückt erklären. Doch zugleich erwarten Sie von uns Köchen genau das: Erdbeeren im Dezember und Grünkohl im Hochsommer. Auch wenn wir dank Industrie und Tiefkühlung solche Wünsche –prinzipiell– erfüllen können, glücklich machen sie uns nicht. Gerade in der guten Gastronomie mögen wir nämlich regionale, saisonale Produkte und deswegen lieben wir hier im Norden unseren Spargel. Er kommt immer frisch vom Feld, lässt sich vielseitig kombinieren und vollständig verwerten: Ja,auch seine Schale ist kein Weggwerfprodukt! Lassen Sie sich von den eifrigen Menschen an den Schälmaschinen daher unbedingt einen Beutel mitgeben – für den perfekten Spargelsud. Dazu einfach die Spargelschale in einemTopf mit zwei Litern Wasser, dem Saft und die Schale je einer ausgepressten Zitrone und Orange, einem halben Päckchen Butter sowie je zwei Esslöffel Zucker und einem Esslöffel Salz aufkochen und gut 20 Minuten ziehen lassen, dann in dem fertigen Sud den Spargel kochen. So läuft beim Anschneiden nicht warmes Wasser aus der Stange, sondern pures Aroma. Und Sie werden mit jedem Bissen schmecken, warum es sich fast immer lohnt, auf bestimmte Dinge zu warten… Diese Zeit versüßen wir uns dann gerne mit einem Glas Grauburgunder oder dem Rosé „Pino & Co“ von Jochen Dreissigacker aus Rheinhessen.

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