Wie viele Platten haben Sie eigentlich von Daniel Schuhmacher im Regal? Oder Thomas Godoj? Damals vom RTL-Publikum zu Superstars gesimst und telefoniert, eröffnen viele der einstigen DSDS-Finalisten heute bestenfalls noch Einkaufszentren. Und ich wette: Ein vergleichbares Schicksal droht auch dem Superfood. Das wird irgendwann hinter Reis und Nudeln seinem Karriereende aufgrund von überschrittenem Haltbarkeitsdatum entgegendämmern.

Und warum? Weil Goji-Beere und Co. eben nicht der Michael Jackson oder die Madonna unter den Nahrungsmitteln sind, sondern bestenfalls ein One-Hit-Wonder. Dafür spricht auch die zunehmende Kritik am Superfood: Weder unter ökologischen noch hygienischen Gesichtspunkten hat es wirklich das Zeug zum Star; Belastung mit Pestiziden, Zerstörung von Regenwaldflächen und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen sind die Schattenseiten dieses Nahrungs-Trends.

Natürlich ist gut und wichtig, dass sich Menschen bewusst mit ihrer Ernährung beschäftigen. Doch müssen es dafür nicht immer Nahrungsmittel sein, die erst um den halben Globus geflogen werden.
Tolle Alternativen zu den weit gereisten Produkten ist das Superfood aus unserer Region:
Anstelle von Chiasamen eignen sich hervorragend die heimischen Leinsamen, die ebenfalls reich an Calcium, Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren sind.
Die Goji-Beere ist durch die uns längst bekannte schwarze Johannisbeere ersetzbar. Gleichermaßen voller Vitamin C und Mineralstoffen – und enthält nur 1/7 an Kalorien gegenüber der Goji-Beere aus China.
Eine schöne und sommerliche Alternative zu der Açai Beere, welche handelsüblich bei uns lediglich gefriergetrocknet oder als Pulver angeboten wird, ist die Blaubeere. Sie besitzt ebenso sekundäre Pflanzenstoffe und ist reich an Proteinen, Calcium und Vitaminen.
Gerade jetzt in dieser Saison beziehe ich meine Beeren regional und frisch direkt aus Gifhorn. Das ist nicht nur gesund und lecker – sondern in jeder Hinsicht super!

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